Start › Jagdlexikon › S › sitzen
sitzen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Raubwild, Federwild vor
Schalenwild — mit Ausnahme des Schwarzwildes — ruht sich aus; daneben hält sich der Dachs im Bau auf, und auch das Brüten des Federwildes wird als Sitzen bezeichnet. Der Ruheplatz des Schalenwildes ist das Bett.
In der Praxis
Schalenwild sitzt — außer dem Schwarzwild. Gemeint ist das Ruhen im Bett; der Vorgang des Hinlegens heißt sich niedertun. Beides gehört zusammen: Das Stück tut sich nieder und sitzt dann im Bett. Das Schwarzwild dagegen schiebt sich ein und liegt im Kessel oder Lager.
Auch außerhalb des Schalenwildes wird gesessen. Der Hase sitzt oder drückt sich in der Sasse. Der Dachs sitzt im Bau, hält sich also darin auf. Federwild sitzt auf Baum oder Boden, und beim brütenden Stück kann sitzen zugleich brüten heißen.
Zwei ähnlich klingende Ausdrücke sind davon zu trennen. Aufsitzen heißt, dass das männliche Stück beim Beschlag das weibliche besteigt. Aufbaumen heißt, dass größeres Federwild sich auf einem erhöhten Platz niederlässt oder dass Luchs, Wildkatze, Marder und Eichhörnchen auf einen Baum klettern — scherzhaft baumt auch der Jäger auf seinen Hochsitz auf.
Verwandte Begriffe
Weiter im Register: alle Begriffe mit S · Jagdlexikon von A bis Z
Jagdsignale hören und lernen – die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
Ein Angebot der NCN-NetConsulting GmbH · Facebook · Datenschutz
