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fest
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild vor
Fuchs oder Dachs sind fest, wenn sie im Bau vom Erdhund gestellt werden und vor ihm ausharren. Liegt umgekehrt der Hund fest, kann er den Bau nicht mehr selbstständig verlassen und muss eingeschlagen, also ausgegraben werden.
In der Praxis
Fuchs oder Dachs sind fest, wenn sie vor dem Erdhund im Bau ausharren. Gepackt sind sie damit nicht: Beim Festsein können Hund und Wild weiterhin mit Abstand voreinander liegen.
Fest sein kann auch der Hund selbst. Liegt er fest, kann er nicht mehr selbstständig ausfahren; dann muss unter Umständen eingeschlagen, also gegraben werden. Das ist die Lage, die aus einer Baujagd unversehens eine Grabung macht, und der Grund, warum zur Baujagd das Grabwerkzeug gehört.
Daneben stehen feste Wortverbindungen, keine neuen Grundbedeutungen. Ein Vorstehhund steht fest vor, wenn er die Anzeige zuverlässig hält und nicht einspringt. Ein Hund kann eine Fährte fest angenommen haben oder fest auf ihr liegen — gemeint ist konzentrierte, sichere Arbeit. Technische Wendungen wie fester Verschluss oder fest eingeschossene Waffe gehören nicht zur jagdsprachlichen Grundbedeutung.
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