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Hahn
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor
Das männliche Tier aller Hühnervögel, vom Auer- und Birkhahn bis zu Fasan und Rebhuhn. Das weibliche Stück heißt Henne; bei der Balz der Waldhühner steht der Hahn im Mittelpunkt des jagdlichen Brauchtums.
In der Praxis
Hahn heißt das männliche Stück bei allen Hühnervögeln — vom Auer- und Birkhahn über den Fasanenhahn bis zum Rebhahn. Das weibliche Stück ist die Henne. Einzelne Arten tragen zusätzlich eigene Namen: Der Auerhahn heißt auch Urhahn, der Birkhahn auch Spielhahn.
Der Hahn ist in der Regel der auffälligere Teil des Paares: farbiger, größer, mit einer Balz, die ihn sichtbar und hörbar macht. Bei den Raufußhühnern kommen die Balzrosen hinzu, und dort werden für die Bestandserfassung überwiegend die balzenden Hähne erfasst.
Daran knüpft eine Besonderheit des Federwilds an: die geschlechtsselektive Bejagung. Wo sie vorgesehen ist, wird der Hahn bejagt und die Henne geschont. Verbindlich ist das nicht überall — die deutsche Bundesverordnung unterscheidet etwa beim Trutwild nach Hähnen und Hennen, beim Fasan dagegen nicht; dort ist die Hahnenjagd regional und hegerisch üblich, teils durch eine Schonung der Henne im Landesrecht abgesichert. Was gilt, steht in der Zeitentabelle des Landes.
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