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Reineke
Reineke ist der im Deutschen überlieferte Fabelname des Fuchses; daneben steht die Schreibvariante Reinecke, die auch Goethe verwendete. In der mittelniederdeutschen und der von Goethe bearbeiteten Überlieferung wird er am Hof des Löwenkönigs Nobel zahlreicher Vergehen beschuldigt und entzieht sich der drohenden Strafe wiederholt durch rhetorisches Geschick und erfundene Geschichten; sein Neffe, der Dachs Grimbart, tritt dabei als Fürsprecher auf. Der altfranzösische Erzählzyklus „Roman de Renart“ nennt die Figur Renart, der 1498 in Lübeck gedruckte „Reynke de vos“ nennt sie Reynke. Goethes Versepos erschien 1794 unter dem Titel „Reinecke Fuchs“; heute ist die Ansetzung „Reineke Fuchs“ gebräuchlich.
Das französische renard entwickelte sich aus dem Figurennamen Renart und verdrängte das ältere goupil. Ein Fachausdruck der Jägersprache ist der Name dagegen nicht: Dort heißt das männliche Stück Rüde, das weibliche Fähe, die Jungen Welpen; der Schwanz heißt Lunte, dessen weiße Spitze Blume, das Fell Balg. Weitere Fabelnamen sind Grimbart für den Dachs, Meister Lampe für den Hasen, Isegrim für den Wolf und Meister Petz für den Bären.
Ausführlich beim Fuchs
Der ausführliche Eintrag steht unter Fuchs — Lebensweise, Merkmale und die jagdlichen Fachbegriffe. Dort ist auch die Stimme hinterlegt.
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