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Spiegel

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild, Rehwild, Federwild vor

Die hellen Haare um das Weidloch bei Rot-, Dam- und Rehwild, daneben der weiße Fleck am Flügelbug von Auer- und Birkhahn sowie die Querbinden auf den Schwingen mancher Vogelarten, etwa der Ente. Beim Rehwild im Winterhaar hilft die Form des Spiegels beim Ansprechen des Geschlechts.

In der Praxis

Spiegel heißen die hellen Haare um das Weidloch bei Rot-, Dam- und Rehwild. Der Ausdruck wird daneben für den weißen Fleck am Flügelbug von Auer- und Birkhahn und für die Querbinden auf den Schwingen mancher Vögel gebraucht, etwa bei der Ente.

Beim Rehwild trägt er zum Ansprechen bei, und dafür gibt es eine bekannte Faustregel: herzförmig bei der Geiß, nierenförmig beim Bock. Sie gilt für das Winterhaar, und sie hat einen einfachen Grund — die Herzform entsteht wesentlich dadurch, dass die Schürze nach unten übersteht. Für sich genommen bleibt die Form damit ein unsicheres Hilfsmerkmal.

Für die Praxis heißt das: eine Hilfe, kein Beweis. Im Sommerhaar trägt es nicht, weil der Spiegel dann weniger deutlich hervortritt. Worauf man sich beim Ansprechen des Geschlechts stützt, steht bei der Schürze.

Verwandte Begriffe

ansprechen Weidloch Birkhahn Rehwild Scheibe Löffel

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