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Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Hasenartige sowie Biber und Bisam, Raubwild vor
Das Abziehen des Balges bei Hase, Kaninchen, Bisam, Wiesel, Marder, Iltis und Fuchs. Der Balg wird dabei meist schlauchförmig abgezogen; Schalenwild wird dagegen aus der Decke geschlagen, Schwarzwild und Dachs werden abgeschwartet.
In der Praxis
Streifen heißt das Abziehen des Balges bei Hase, Kaninchen, Bisam, Wiesel, Marder, Iltis und Fuchs. Praktisch geschieht es meist geschlossen, also schlauchförmig: Der Balg wird über den Körper gestreift, ohne Längsschnitt am Rumpf — Ansatzschnitte an Läufen und Haupt braucht es gleichwohl. Das ist die Form, in der er sich verwerten lässt.
Vom Abbalgen ist es dabei nicht scharf getrennt. Beide Ausdrücke werden weitgehend gleichbedeutend für Arten mit Balg gebraucht; eine feste Artengrenze zwischen ihnen gibt es nicht. Klar abgegrenzt sind dagegen die anderen Wildgruppen: Schalenwild wird aus der Decke geschlagen, Schwarzwild und Dachs werden abgeschwartet.
Für die Praxis kommt es auf die Zeit an. Am leichtesten löst sich der Balg, solange das Stück noch warm ist; je weiter es auskühlt, desto zäher wird die Arbeit. Wer den Balg verwerten will, streift deshalb möglichst bald nach dem Erlegen. Unmöglich wird es später nicht, nur mühsamer.
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