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Bock
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rehwild, Gamswild, Steinwild vor
Das männliche Stück beim Reh-, Gams- und Steinwild. Kenntlich am Kopfschmuck: Der Rehbock trägt ein Gehörn, die Gams Krucken, der Steinbock Hörner.
In der Praxis
Bock heißt das männliche Stück bei Reh-, Gams- und Steinwild. Der Kopfschmuck heißt je nach Art anders — beim Rehbock Gehörn, bei der Gams Krucken, beim Steinbock Hörner —, taugt aber nicht als Geschlechtsmerkmal: Gamsgeißen und Steingeißen tragen ebenfalls Hörner, und der Rehbock ist zwischen Abwurf und neuem Gehörn eine Zeit lang kopfschmucklos.
Der Rehbock ist saisonal territorial. Untersucht ist ein Markieren von etwa März bis August; das Fegen entfernt zunächst den Bast, dient dann aber wie das Plätzen der Duft- und Sichtmarkierung. Ausschließlich territorial ist beides nicht: Eine Fegestelle belegt zunächst, dass ein Bock dort tätig war — nicht ohne Weiteres, dass er das Gebiet für sich beansprucht.
Die Bockjagd beginnt in Deutschland nach der Bundesverordnung am 1. Mai; das Landesrecht kann abweichen, Bayern etwa mit dem 16. April. In Österreich reicht die Spanne je nach Land und Altersklasse ungefähr vom 1. April bis zum 1. Juni. Wer über eine Landesgrenze jagt, sieht in die Zeitentabelle des jeweiligen Landes — beim Rehbock lohnt das besonders, weil die Unterschiede hier größer sind als bei den meisten anderen Arten.
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